Textfeld: Feuer ist eine gute Sache: Es hilft beim Heizen oder bei der Speisezubereitung und verbreitet eine wohlige Atmosphäre. Die Kontrolle des Feuers war ein wichtiger Schritt in der Entstehung menschlicher Kulturen und Zivilisationen. 
Doch wenn ein Feuer außer Kontrolle gerät, kann es enormen Schaden anrichten. Überhitztes Öl, unbeaufsichtigte oder defekte elektrische Geräte, brennende Zigaretten und noch nicht erkaltete Asche aus dem Ofen können Ihr Zuhause rasch in ein Flammenmeer verwandeln. Etwa 1.700 Wohnungsbrände werden jährlich durch offenes Feuer, weitere 700 durch elektrischen Strom ausgelöst. Feuer kennt kein Mitleid. Vernichtetes Hab und Gut ist ärgerlich, aber meist ersetzbar. Besonders tragisch ist, wenn bei einem Feuer Menschen verletzt oder gar getötet werden.
Allein in Österreich sterben 40 bis 50 Menschen pro Jahr bei einem Brand. Hinzu kommen die Verletzten, darunter auch zahlreiche Kinder, die sich verbrühen, und Jugendliche, denen das Spiel mit Hochspannungsleitungen zum Verhängnis wird.
Damit Sie und Ihre Lieben unbeschadet alt werden, haben die Intensivstation für Brandverletzte der Abteilung für Wiederherstellende- und Plastische Chirurgie des Wiener AKH, die Österreichischen Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie und das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV) diese Broschüre zusammengestellt. Sie enthält eine Auswahl an wichtigen Informationen und Tipps für den richtigen Umgang mit Feuer und Strom. Durch Wissen für Gefahrensituationen, einfache Sicherheitsmaßnahmen und das richtige Verhalten können gerade die Unfälle im Kindes- und Jugendalter verhindert werden.

Ko

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Textfeld: Impressum: ao. Univ.- Prof. Dr. Harald Andel, Priv.- Doz. Dr. Lars-Peter Kamolz